Performantes Team: WordPress, Gutenberg und KadenceWP (Pro)

Meine Einstiegserfahrungen mit Kadence Blocks hatten mich noch nicht voll überzeugt, auch wenn ich schon gewisse Ambitionen zu erkennen glaubte. Von den Themes hätte ich allerdings nicht eines verwendet, die sprachen mich nicht an. Das bekannteste davon dürfte wohl Virtue sein.

Vor etwa einem halben Jahr stieß ich auf die noch ganz junge, unter 0-Version von Kadence Theme, und es war gleich klar: mit dem früheren Angebot von KadenceWP-Themes war das nicht mehr vergleichbar. Die angekündigte Pro-Version wollte ich dann auch haben.

Ein Widgetbereich im Header muss in den meisten Themes durch Überschreiben des Header-(Part)-Templates in einem Child-Theme angelegt werden. Da sind Themes wie Kadence (Pro) schon wieder eine Stufe weiter und flexibler. Bis zu Drei Headerzeilen für zusätzliche Menüs, Widgetbereiche, HTML, Sociallinks… Was immer man im Header braucht und will, bekommt man da auch rein, ohne hinterher mit CSS rummurksen zu müssen, damit es sich in allen Auflösungen anpasst.

Hinzu gibt es in der Pro-Version von Kadence noch „Elements“, einen Bereich in dem selbst angelegte Sektionen an verschiedenen Positionen (Hooks) global oder nach Inhaltstyp, Taxonomy, Kategorie, nach Usern etc. angezeigt werden können. Die Anzeigenoptionen lassen sich kombinieren, und am Ende auch noch mit Device-Einstellungen und Ablaufdatum ergänzen. Das ist ideal für zeitlich begrenzte Ankündigungen und Mitteilungen.

Google Fonts lokal hosten kostet nur noch einen Klick

Kadence bietet zudem eine Option an, die ich sehr schätze, da ich Google Fonts aus Performance und Datenschutzgründen lokal hoste. Dafür verwendete ich bisher ein Child-Theme und band die Schriften in der style.css des Child-Themes ein. Mit Kadence wähle ich gewünschte Fonts ganz einfach im Customizer und lege mit einem Klick fest, dass die Fonts auf dem Websever gehostet werden sollen. Ich liebe dieses Feature! Damit hab‘ ich diesmal auf ein Childtheme verzichtet. So einfach, so flexibel, und so viel gesparte Zeit.

host google fonts locally
host google fonts locally

Weitere Vorzüge sind Inline-SVG Icons, schlankes Javascript, die Erfüllung von WCAG 2.0-Standards (Accessibility), Sticky und Transparent Header, die Berücksichtigung benutzerdefinierter Inhaltstypen…

Dass sowohl das Kadence Theme als auch die Blöcke auf gute Performance ausgelegt sind, fiel mir besonders auf dem Smartphone auf. Nach dem Klick auf einen Menüpunkt war die aufgerufene Seite sofort geladen. Ich musste nochmal klicken, um den Vorgang überhaupt mitzubekommen. Mit Kadence hab‘ ich unter anderem unsere Firmenwebsite gebaut.

Eigene Farbwelt in Nullkommanix angelegt, und genau so schnell global geändert

Die zentrale Farbpalette hält die CI Farbwelt überall vor. Ändert man eine Farbe, wird diese auf der gesamten Website angepasst. Das trifft für eine ganze Reihe Einstellungen zu, die man (bei den Blöcken) global festlegen kann. Die innere Breite von Sektionen kann beispielsweise jeweils so eingestellt werden, dass sie dem Theme-Standard entspricht. Ändert sich der, werden automatisch alle Sektionen angeglichen.

Was bei einem zeitgemäßen Theme offenbar auch nicht mehr fehlen darf, sind Starter-Templates. Die holt man sich mit dem Plugin Starter Templates by Kadence WP. Hier sind die Starter-Templates live zu betrachten.

Da ich öfter mit Kadence arbeite und auch die Blöcke schätze, entschied ich mich für eine Lifetime-Mitgliedschaft bei KadenceWP. Die Kombination Kadence-Theme und -Blöcke erwies sich als mächtiges Werkzeug. Auch umfangreiche komplexe Landingpages lassen sich damit realisieren.

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