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Was beim WordPress-XML-Import zu beachten ist

Der WordPress-Importer erfreut sich mit seinen drei Sternen keiner berauschenden Bewertung. Das wundert in Anbetracht der Faktoren die dem Gelingen im Wege stehen können, nicht.

Ein paar Punkte gilt es zu beachten, denn der saubere vollständige Import der WordPress-Inhalte erfordert sorgfältige Vorarbeit. Ein Backup der Medienordner und Datenbank sollte auf jeden Fall durchgeführt werden.

  1. Sämtliche Inhaltstypen die übertragen werden sollen, müssen vorhanden / aktiviert sein (z.B. Inhalte die benutzerdefinierten Inhaltstypen zugeordnet sind die noch nicht registriert sind, fehlen dann)
  2. Auf die Media-Eintellungen achten. Beim Importieren der Dateianhänge wird nur das Originalbild geholt, entprechend der Einstellungen der Import-Seite neu zugeschnitten, und die Zuschnitte entsprechend benannt (Links eingefügter Bilder stimmen dann womöglich nicht mehr)
  3. Viele Themes sehen eigene Bildgrößen vor. Das gewünschte Theme ggf. vor dem Import aktivieren um auch diese Zuschnitte zu bekommen.
  4. Die XML-Datei darf nicht zu groß sein. Maximum sind 8 MB, als optiomal haben sich 2 MB erwiesen, damit funktionert es praktisch immer

Punkt 2

Auch bei korrekten Einstellungen kann es zu Abweichungen kommen. So musste ich in einem Fall über 400 Bildlinks korrigieren, weil die Zuschnitte trotz korrekter Einstellungen um 1 Pixel von den vorherigen abwichen. Statt bildname-900x420 kamen Dateigrößen und -namen wie bildname-900x419 heraus.

Punkt 4

Der Import sollte glatt und ohne Timeout-Fehler durchlaufen. Bei größeren Datenbeständen wird es hierfür erforderlich, die Export-Datei in mehrere Häppchen zu splitten, zum Beispiel mit WordPress WCR File Splitter, und einen Splitter nach dem anderen zu importieren. Bitte beachten, dass bei jedem Durchgang die Autoren erneut zugeordent werden müssen, und die Attachments heruntergeladen und importiert.

Was am Ende des gesplitteten Imports allerdings fehlt sind die Verknüpfungen der Bilder mit Beiträgen, Seiten etc. Die Auswahl aus „zu diesem Beitrag hochgeladen“ steht dann nicht mehr zur Verfügung.

Über Gabriele Lässer

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