Bildquelle (Ausschnitt): Pixabay, geralt

Warum bekomme ich auf dieser Site keine „diese Website vewendet Cookies“-Meldung?

Das ist einfach erklärt: auf dieser Website werden aktuell (Mrz. 2018) keine Cookies benötigt. Geplant sind ein oder zwei Funktionscookies, die jedoch noch nicht implementiert sind.

Hintergründe

Bei Cookies handelt es sich um kleine Textdateien, die auf Endgeräten gespeichert werden, wobei das so genau genommen nicht mehr stimmt. Gängige Browser fassen erhaltene Cookie-Daten in einer zentralen Datei zusammen. Öffnet man diese in einem Editor, sieht das Ganze recht kryptisch aus.

Funktionen der Website greifen beim Besuch auf die Daten die sie im Cookie gespeichert haben zu. Durch die darin abgelegte Information kann sich die Website beispielsweise orientieren, ob ein Benutzer angemeldet ist, ob er sich eine der verfügbaren Sprachen auf einer Website ausgesucht hat, oder ähnliches. Solche Cookies machen den Besuch einer Website komfortabler, und bestimmte Funktionalität erst möglich, spionieren allerdings nicht.

Ein eingebundenes Statistik-Tool kann mit Hilfe eines Cookies erkennen, welche Seitenaufrufe und Interaktionen zum selben (anonymen) User gehören und liefert dem Betreiber damit Erhebungsdaten über die Aktivitäten innerhalb seiner Seiten. Je nachdem wo die erhobenen Daten gespeichert werden, ist das Vorgehen mehr oder weniger kritisch.

Nicht alle Cookies die von einer Site hinterlegt werden, müssen zu dieser gehören. Es können auch Drittanbietercookies (Google, Amazon, Facebook, Werbeplattformen) im Spiel sein, die Statistikdaten ermitteln um sie jenseits der Ziele der besuchten Website einzusetzen. Sie werden unter anderem genutzt, um die Anzeige von Werbung den aus dem Surfverhalten eines Users abgeleiteten Bedürfnissen und Vorlieben anzupassen. Auch hierfür ist vorgesehen, dass der User dabei anonym bleibt.

Muss ich das Speichern von Cookies auf meinem Gerät zulassen?

Browser bieten die Einstellung an, Cookies generell nicht zuzulassen, oder Cookies von Drittanbietern zu sperren. Im Weiteren gibt es unter den Einstellungen für Datenschutz und Privatsphäre noch die Option mit jedem Seitenaufruf eine Do not Track-Anforderung mitzusenden. Es liegt allerdings im Ermessen der Anbieter, ob sie diese beachten oder nicht.

Hinweis: Cookies generell nicht zuzulassen hätte zur Folge, dass die Anmeldung auf verschiedenen Plattformen und CMS die sich Login-Informationen über verschlüsselte Session-Cookies merken (wie WordPress) nicht mehr funktioniert.
Nur Cookies von Drittanbietern abzulehnen hat diesen Effekt nicht.

Cookie-Einstellungen in Firefox finden und ändern

Ganz rechts in der Leiste mit der Webadress-Eingabe befindet sich ein Menüsymbol das zu den Einstellungen führt. Den Punkt Einstellungen auswählen. Über die Akzeptanz von Cookies wird in den Chronik-Einstellungen entschieden.

Weiter unten folgen noch Einstellungen zum Schutz vor Aktivitätenverfolgung

Cookie-Einstellungen in anderen Browsern

In Chrome öffent sich das Menü an derselben Stelle (anderes Symbol). Auch hier geht es über die Einstellungen, und im Menü links oben das man dann bekommt, über Erweitert zu Sicherheit und Datenschutz.

Auf demselben Weg gelangt man in Edge zu den Einstellungen, wo unter den Erweiterten Einstellungen über Datenschutz und Dienste bestimmt werden kann.

Bei Opera öffnet ein Klick auf das Browserlogo (links oben) das Menü, das zu den Einstellungen führt. Dort sind umfangreiche Einstellungen zu Datenschutz & Sicherheit verfügbar.

Warum ich auf Statistiken verzichte

Der ursprüngliche Auslöser von Besuchertracking abzusehen war die zusätzliche Ladezeit durch das Einbinden der externen Skripte. Doch mittlerweile spielen auch andere Faktoren eine Rolle, wie auch der Umstand, dass ich darauf nicht angewiesen bin (das trifft nicht für jeden zu).

Im Marketing wird gerne argumentiert, dass datengetriebene Erhebungen und Maßnahmen dem überlegen seien, was Menschen aus dem Bauch heraus entscheiden. Diese Ansicht teile ich nicht, sondern bin vielmehr überzeugt, dass Entscheidungen die den Bauch ignorieren nicht umfassend genug begründet, und auf lange Sicht daher zum Scheitern verurteilt sind. Grund: zu vieles, was nicht berücksichtigt werden konnte, bleibt auf der Strecke (m.E. ein globales Problem).

Über Gabriele Lässer

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