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Was sind Cookies, und welche Funktion haben sie?

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Cookies sind Daten / Dateien die von einer Website die man besucht auf dem eigenen Rechner gespeichert werden. Darin sind beispielsweise Informationen abgelegt wie die Auswahl einer bevorzugten Sprache oder Darstellungsweise auf der Website. Mit Hilfe eines Cookies “merkt” sich die Website die Einstellung des Benutzers, und wird sie so lange berücksichtigen, wie es das Cookie gibt (bis es gelöscht wird oder abläuft).

Cookies können eine Vielzahl von Informationen vorhalten, auch persönliche Daten wie Namen, Adresse, E-Mail-Adresse und was man zum Beispiel beim Online-Kauf sonst noch alles in ein Formular eingibt. Das kann das Cookie aber nur, wenn der Benutzer diese Daten auch preisgibt. Eine Website kann von sich aus nicht auf andere Dateien oder persönliche Informationen auf den Rechnern ihrer Besucher zugreifen.

WordPress legt auf den Rechnern seiner Nutzer ein Test Cookie an, das keine Funktion erfüllt außer zu ermitteln, ob Cookies angenommen werden, was erforderlich ist, um Sessiondaten von Nutzern die sich im Dasbboard aufhalten, zu speichern.

Sessioncookies sind der Grund, warum sich Systeme wie WordPres für eine gewisse Zeit merken können, dass man angemeldet ist. Würden sämtliche Cookies blockiert, könnte man mit vielen Websites die Bereiche haben die nur durch Logindaten zugänglich sind, gar nicht arbeiten (Alternative wäre, die aktuelle Session-ID mit jedem Aufruf mitzuschleppen). Löscht man die Cookies, ist folglich eine Neuanmeldung erforderlich. WordPress-Session-Cookies sind übrigens verschlüsselt. Der Schlüssel ist nur der Site “bekannt” (individuelle Salt-Keys in der wp-config.php). Wenn sich die Salt Keys ändern, funktionieren die Cookies nicht mehr. User müssen sich neu anmelden.

Ein Cookie kann also recht praktisch und sogar essentiell sein, und den Komfort für den Nutzer erhöhen. Cookies wie diese dienen ausschließlich der Kommunikation zwischen Website und Besucher.

Doch nicht alle Cookies stammen nur von der Website selbst. Es gibt auch so genannte Drittanbieter- und verfolgende Cookies. Diese werden von anderen Websites abgelegt als der, die man gerade besucht (nicht alle von ihnen verletzten zwangsläufig die Privatsphäre, und sie zu blockieren kann zu Problemen mit diesen Seiten führen).

Tracking Cookies kommen beispielsweise von Google Analytics oder Piwik oder anderen Instanzen die Bewegungen von Nutzern nachvollziehen wollen. Das dient hauptsächlich Marketingzwecken. Da diese Cookies die Privatsphäre von Benutzern berühren, sind Betreiber von Websites die das Ablegen solcher Cookies über ihre Websites zulassen verpflichtet, ihre Besucher darauf hinzuweisen. Zudem sind Optionen oder zumindest Anleitungen dafür anzubieten, Cookies die der Datenerfassung durch Dritte dienen zu deaktivieren.

Mit Hilfe des Cookies kann Analytics unter anderem erkennen, ob ein Besucher schon mal hier war, und seine Bewegungen nachvollziehen. Damit wird erkennbar, wie viele Seiten ein einzelner Besucher angesehen hat. Potentiell wird mit Hilfe der Daten die durch das Cookie gesammelt werden die Identität eines Benutzers ermittelbar, sofern die IP-Adressen nicht maskiert werden, zum Beispiel durch IP Anonymization, die in manchen Ländern verpflichtend ist.

Auch Facebook-Plugins legen ein Cookie ab, sobald jemand auf einer Website auf gefällt mir klickt. Ein Werbetreibender kann durch trackende Drittanbieter-Cookies Besuche auf allen Seiten protokollieren, auf denen seine Werbung geschaltet wird. Wer das unterbinden möchte, tut also gut daran, Cookies von Drittanbietern in seinen Browser-Einstellungen zu blockieren.

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