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Warum muss ich zur Aktualisierung von Themes und Plugins FTP-Zugangsdaten angeben?

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WordPress basiert auf der Skriptsprache PHP, die serverseitig verfügbar sein muss, damit eine WordPress-Website installiert und betrieben werden kann.

Es gibt drei Arten wie PHP auf einem Webserver ausgeführt werden kann: Apache Module, CGI (langsam und nicht sehr effizient, bisher allerdings auch noch nicht gesehen) oder FastCGI.

Für WordPress ist FastCGI geeignet. Die Datei- und Verzeichnisrechte sind bereits so eingerichtet, dass grundlegende Vorgänge wie das Hochladen von Bildern, die Aktualisierung von Komponenten und Backups (über Plugins) etc. funktionieren, ohne dass dafür etwas an der Konfiguration getan werden muss. Daher kann man in den meisten Fällen unmittelbar nach der Installation von WordPress anfangen zu arbeiten.

Wenn hingegen für die Installation eines Plugins oder Themes FTP-Zugangsdaten verlangt werden, ist das ein Hinweis darauf, dass PHP als Apache-Modul ausgeführt wird. Nur wenige Hoster sehen für diesen Fall Dateirechte vor, die dem FTP-User dieselben Rechte wie dem Webserver-Benutzer einräumen (dafür ist für jedes Paket ein eigener Webserver-Benutzer erforderlich).

Ursache für das Erfordernis FTP-Zugangsdaten anzugeben ist, dass der Webserver-Benutzer keinen Zugriff auf die Dateien des FTP-Benutzers hat, weshalb WordPress dessen Benutzerdaten anfordern muss. Umgekehrt hätte der FTP-Benutzer keinen Zugriff auf Dateien, die dem Webserver gehören.

Das ist allerdings nicht immer gleich ein Grund den Provider zu wechseln. Bei größeren Anbietern stehen die Chancen gut, dass die Bereitstellung von PHP in den Webpaket-Einstellungen konfiguriert, und auf FastCGI umgestellt werden kann.

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