Warum ich auf Socialmedia-Plugins lieber verzichte

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Als Websitebetreiber steht es mir nicht zu vorauszusetzen, dass den Lesern die meine Website besuchen Datenschutz und Privatshäre nichts bedeuten. Zudem finden wir die meisten der datensaugenden Anbieter in den USA, was sich mit europäischen Bedingungen nicht unbedingt verträgt. Abgesehen davon wirkt sich, was aus externen Quellen eingebunden wird, auf die Performance aus, und das geht gar nicht.

Alternativen zu Socialmedia-Plugins

Auf seine eigenen Socialmedia-Profile kann man auch einfach verlinken, dafür sind keine Socialmedia-Plugins erforderlich. Selbst Inhalte auf Plattformen zu teilen erfordert nicht zwingend den Einsatz von Socialmedia-Plugins mit Tracking, sondern funktioniert durch reine HTML-Links.

Teilen ohne Socialmedia-Plugins

Wer nicht geistesabwesend durch’s Netz surft und die Arbeit eines Betreibers via Facebook-Like oder Google+ honorieren will, scheut auch nicht den Klick auf einen Link der ihm nicht die Anzahl bisheriger Teilungen anzeigt. Bewusste, eigenständige Entscheidungen mag es seltener geben (in Summe bekommt man mit reinen HTML-Links meiner Einschätzung anch weniger „Likes“ und ‚1+“ etc), mir sind sie aber weitaus wertvoller, als nur deshalb geliked zu werden, weil Freund X auch schon seine Marke hinterlassen hat. Nebenbei gefragt, was geht Freund Z und den Rest der Welt das eigentlich außerhalb des Plattformbetriebes an?

Nachtrag: Mit dem Shariff Wrapper lassen sich Inhalte nicht nur datenschutzkonform teilen, das Plugin verwendet außerdem SVG-Icons, ist flexibel visuell gestaltbar und generiert dabei valides HTML.

Bessere Performance ohne Socialmedia-Plugins

Eine Site verlangsamt sich mit jeder Verbindung von der sie Daten holen muss. Skripte und Bilder von Drittanbietern kommen ohne Ablaufdatum was bedeutet, sie werden nicht zwischengespeichert (so dass sie ohne weiteren Datentransfer ständig zur Verfügung stehen) und müssen jedes Mal frisch geladen werden. Javascript, das mitten in der Seite eingebunden wird (und nicht im Footer) zögert den Seitenaufbau hinaus. Je mehr Javascript vom Browser abgearbeitet werden muss, desto länger dauert es, bis eine Seite vollständig geladen ist.

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