Kunden und Leser

Ich möchte eine Datenbank auf einer Website anbieten, was brauche ich dafür?

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Auf meine Rückfrage, ob es bereits eine eigene Website gibt, bekam ich einen Link zu WordPress.com. Als WordPress-Eintwickler kam ich schon manches Mal in die Situation, den Unterschied zwischen WordPress als CMS und WordPress.com aufzuzeigen.

Plattformen wie WordPress.com bieten wohl eine Auswahl an unterschiedlichen Layouts. Gegen Aufpreis wird die Gestaltungsfreiheit auch etwas größer (CSS), und die Site läuft auf einer eigenen Domain. Den Funktionsumfang zum Beispiel durch Plugins oder eigene Skripte zu erweitern, Datenstrukturen zu verändern oder einzubringen ist jedoch nicht Bestandteil solcher Konzepte. Dafür ist eine eigene Website mit Zugang zu einer eigenen Datenbank erforderlich.

Bei einer eigener Website die auf gemietetem Webspace bei einem Webhoster läuft, kann sich der Website-Betreiber aussuchen auf welchem CMS (WordPress, Joomla, Drupal, Typo3 u.v.m.) seine Website läuft, und was es alles leistet. Im Zuge des Bestellvorgangs von Webspace wird meistens auch gleich entschieden, unter welcher Domain (Internetadresse) die künftige Website erreichbar sein wird.

In den meisten Fällen ist Shared Hosting, bei dem sich die Domains mehrere Kunden IP-Adresse und die Ressourcen eines Webservers teilen, ausreichend. Die Preisspanne bewegt sich hier hauptsächlich im Bereich von EUR 2,00 bis EUR 10,00 / Monat. Bei diesen Dimensionen ist es leistbar und lohnt sich auch, auf die Qualität zu achten und darauf, ob kostenfreie Zertifikate (z.B. Let’s Encrypt) inkludiert sind oder nicht. In manchen Preismodellen sind auch schon eine oder mehrere Domains enthalten, in anderen nicht.

Als Mieter von Webspace muss man sich selbst darum kümmern, dass und wie eine Website entsteht, oder braucht jemanden, der das für einen macht.

Um ein CMS eigenhändig zu installieren erfordert es

  • FTP-Zugangsdaten
  • Datenbankzugangsdaten
  • einen FTP-Client um die CMS-Dateien zu übertagen

Alternativ kann auch die Ein-Klick-Installation die viele Provider anbieten, in Anspruch genommen werden. Hier ist es nicht erforderlich, die Dateien des CMS über FTP hochzuladen. Wer allerdings die Verwaltung seiner Website selbst in die Hand nehmen möchte, sollte unbedingt einen FTP-Zugang dorthin haben, und wissen wie man ihn bedient.

Aufgrund unberechenbarer Ergebnisse (zum Beispiel veraltete Version, vom Standard abweichende Dateirechte, Tabellenpräfix nicht frei wählbar etc.) die ich mit solchen Installationen schon erlebte, ziehe ich die manuelle Installation grundsätzlich vor. Diese ist – sind die Dateien erst Mal auf dem Webserver – fast genau schnell, und ich kann sicher sein, dass mein Ergebnis voll funktionsfähig sein wird.

Die Auswahl an Systemen für Websites ist vielfältig, und kann unter anderem eben auch WordPress sein – als eigenständiges, von WordPress.com unabhängiges CMS mit eigener Datenbank und allen Freiheiten, aber auch der damit einhergehenden Eigenverantwortung, die man mit einem OpenSource System haben kann.

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